Home
Rosenschau
Rosenwoche 2012
Konzerte
Ausstellungen
Unsere Partner
Rosenball
Gruppenführungen
Nachtwächterei
Kontaktadresse
Gästebuch
Medien/Presse
Bildergalerie
Jugendmusikwettbewerb
Rosen- und Spezialitätenmarkt
Sonderschau "Rosendüfte"
Anreise/Parkieren
   
 


Nachtwächtergottesdienst vom Freitag, 1. Juli um 21.30 Uhr

Zum Bersten gefüllt war die Stiftskirche St. Pelagius beim Nachtwächter-Gottesdienst. In eindrücklicher Art und Weise gestalteten 36 Nachtwächter und Türmer aus Deutschland, Holland, Dänemark und der Schweiz den Gottesdienst zusammen Pfarrer Christoph Baumgartner und einm Chor mit Männerstimmen mit Paul Steiner. Die Orgel bediente Josef Bannwart.   

Musikalische Umrahmung mit:
- Bischofszeller Türmer
- Gundelfinger Nachtwächter-Quartett
- Oehringer Türmer-Duo
- Türmer von Meersburg
- Beleker Nachtwächter
- De Beeker Clappermen
- Männerstimmen des Kirchenchores St. Pelagius und weitere Sänger
  unter der Leitung von Paul Steiner
- Franziskanerpater Christoph Baumgartner, Pfarrer in Bischofszell 









Nachtwächterrundgang nach dem Gottesdienst

Mit Geschichten aus Europäischen Nachtwächterstädten unterhielten die über 30 Nachtwächter und Türmer aus Deutschland, Holland, Dänemark und der Schweiz die rund 400 Personen bis spät in die Nacht. Trotz der kühlen Witterung harrte das Publikum aus. Der Rundgang endete vor der Bischofszell Rathaus mit dem Stundenruf von Mitternacht. 



Wenn in Bischofszell die Lichter angehen, dann ist es Zeit für den örtlichen Nachtwächter für die Sichterheit der Bürger sowie für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Dann ertönt wie in alten Tagen:

Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen, unsere Glock hat Zehn geschlagen. Die Zehn Gebote schärft Gott, lasset uns gehorsam sein!




Nachtwächterrundgänge ausserhalb der Rosenwoche

- von April bis Oktober jeweils bei Leermond für jeder Mann und jede Frau


- für Gruppen mit Fackeln auf Buchung ganzjährig

"Sagenumwobener Rundgang mit Gruselgeschichten" Preis CHF 200.00 bis 50 Personen und CHF 250.00 ab 50 Personen Der Rundgang führt durch die dunkelsten Ecken und Gassen der Stadt. Bischofszell hat nicht nur sonnige Zeiten erlebt, sondern Schandtaten haben auch die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Die Stadt verfügte über eine eingene Gerichtsbarkeit mit dem Blutsgericht und Galgen. Für diesen Rundgang werden Fackeln abgegeben.
Rundgang-Reservationen bei Zunftmeister Bernhard Bischof, Tel. 071 422 35 22
www.nachtwaechter.ch,
nachtwaechter.bischofszell@bluewin.ch       
                                

Wer ist die Bischofszeller Nachtwächter- und Türmerzunft?
1940 war zum letzten Mal in den Bischofszeller Gassen der Nachtwächter auf seinem Rundgang anzutreffen. Danach wurde seine Aufgabe auf die Feuerwehr und  den Stadtpolizisten aufgeteilt. Die Feuerwehr und die Polizei haben seither die zeitgemässe Ueberwachung der barocken Stadt   im Oberthurgau übernommen. Eine Persönlichkeit ist damit aus dem nächtlichen Bischofszell verschwunden, die über Jahrhunderte ein waches Auge über die Stadt hielt und durch seinen Ruf einerseits ein Gefühl von Sicherheit ausstrahlte und andererseits zum täglichen Leben der Stadt gehört. Hoch oben im Bogenturm versahen die Türmer oder Turmwächter ihre Dienste. Die Türmer oder auch Stadttrompeter genannt, weil sie mit ihren Instrumenten bei Anlässen der Stadt aufzuspielen hatten, trugen seit Jahrhunderten die Farben der Stadt, also gelb/rot.
     

Gründung der einzigen Nachtwächterzunft in der Schweiz
Anlässlich der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche kam es am 29. Juni 2004 zur Gründung der Nachtwächter- und Türmerzunft. 20 Nachtwächter- und Türmer aus  ganz Europa wohnten diesem einmaligen Ereignis bei. Der Gründungsakt wurde von  rund 1000 Zuschauern vor dem barocken Rathaus aufmerksam verfolgt. Die Bischofs-zeller Nachtwächter- und Türmerzunft ist die erste und bisher einzige dieser Art in der Schweiz. Ihr gehören 6 Nachtwächter und 2 Türmer an, versehen mit den Zusatzaufgaben: Zunftmeister, Säckelmeister, Zunftschreiber und 1. Nachtwächter.     

Zunftstube im Bogenturm
Ueber Jahrhunderte bewohnten die Nachtwächter und Türmer den Bogenturm, dem einzig übrig gebliebenen Stadttor. Als Raum für ihre Zunftsitzungen dient eine eigens eingerichtete Zunftstube, mit einer Schiessscharte als einzige Oeffnung nach aussen. Ein ovaler Tisch und acht alte Zunftstühle gehören zur Ausstattung der Zunftstube. Offiziell ist die Zunftstube der Oeffentlichkeit nicht zugänglich, eine Ausnahme bilden die Freunde "Bischofszeller Nachtwächter- und Türmer". Sie werden vorgängig zu einem Rundgang in der Zunftstube zu einem Glas Nachtwächterwein eingeladen.